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| DER DEUTSCHE BEITRAG ZUR 8. INTERNATIONALEN ARCHITEKTURBIENNALE SÃO PAULO 31. OKTOBER BIS 6. DEZEMBER 2009 |
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São Paulo ist industrieller Ballungsraum Lateinamerikas und zugleich das Kulturzentrum Brasiliens. Die Internationale Architekturbiennale São Paulo (BIA) wurde 1973 von der Biennale-Stiftung Fundação Bienal als Ergänzung zur São Paulo-Kunstbiennale ins Leben gerufen. Veranstaltungsort ist der vom Architekten Oscar Niemeyer gestaltete Biennale-Pavillon. Mehr als zwanzig internationale Ausstellungsbeiträge und interessante Begleitveranstaltungen ermöglichten, dass sich die BIA auch 2009 wieder über einen hohen Besucheransturm freuen konnte und als ein Fest der Architektur gefeiert wurde. Die Bundesrepublik Deutschland war zum dritten Mal mit einem Beitrag dabei. ECOS Urbanos / Urban Echoes – so lautete das übergeordnete Thema der Biennale 2009. Im Zentrum stand die Frage wie große gesellschaftliche Ereignisse als Motor und Entwicklungsschub für die Gestaltung von Metropolen und die Findung zeitgemäßer städtebaulicher Konzepte ausgewertet werden können. Mit Blick auf Städte wie Barcelona, Lissabon und Mailand, die in der Vergangenheit die Schubkraft von Weltausstellungen, Olympischen Spielen oder Fußballweltmeisterschaften für sich nutzen konnten, formulierte der Generalkurator der BIA, Bruno Roberto Padovano, vier Hauptlinien, an denen sich die Beiträge orientierten. Die zentralen Themen waren Räumlichkeit (Espacialidade), Erschließungsfähigkeit (Conectividade), Eigenständigkeit (Originalidade) und Nachhaltigkeit bzw. Zukunftsfähigkeit (Sustentabilidade) – zusammen ECOS. In Vorbereitung auf die Fußballweltmeisterschaft 2014 in Brasilien konnte die BIA Anregungen geben und mit den internationalen Gästen sowie Akteuren aus Brasilien über die Chancen und Risiken von Großveranstaltungen sowie die aktuellen Aufgaben von Architektur und Stadtentwicklung im urbanen Kontext diskutieren. |
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